Information zum Auftreten von Raupen des Eichenprozessionsspinners in Rheine

Ab Anfang Mai  bis in den August hinein, ist  erneut im gesamten Stadtgebiet mit einem Auftreten von  Raupen bzw. Raupennestern des Eichenprozessionsspinners (EPS) zu rechnen. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Eichen im Stadtgebiet befallen sein wird.


Um Raupen oder Raupennester des Eichenprozessionsspinners an Bäumen in öffentlichen Bereichen der Stadt Rheine zu melden, nutzen Sie ab sofort bitte das neue Online-Meldeformular auf der Internetseite der Stadt Rheine.

Die Brennhaare der Raupen, die ein Nesselgift enthalten, können für Menschen und Tieren erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen. Ein Kontakt mit den fast unsichtbaren Härchen löst Hautausschläge, Brennen und Juckreiz aus. Seltener kommt es auch zu schwereren Reaktionen wie Atemwegsreizungen, Bindehautentzündungen oder Fieber. Im Gebiet des Kreises Steinfurt sind allerdings in den letzten Jahren keine Fälle von schweren allergischen Reaktionen bekannt geworden.

Erste mit Raupen des Eichenprozessionsspinners befallene Eichen, wurden bereits Ende April in  Rheine festgestellt. Geschulte Mitarbeiter des Fachbereiches Grün der Technischen Betriebe Rheine AöR führen ab Anfang/Mitte Mai gezielte Kontrollen der Eichen auf öffentlichen Flächen und an städtischen Einrichtungen durch. Zunächst werden vorrangig in allen sensiblen öffentlichen Bereichen, wie Schulhöfen, Kinderspielplätzen, sowie stärker genutzten Aufenthaltsbereichen in Grünanlagen und an Straßen, die städtischen Eichenbestände überprüft und Raupen bzw. Raupennester des EPS sukzessive beseitigt. An sensiblen öffentlichen Plätzen oder Flächen, an denen befallene Eichen festgestellt wurden, werden zudem Warnhinweise angebracht und besonders gefährdete Bereiche, wie Kinderspielplätze oder stärker frequentierte Aufenthaltsbereiche im öffentlichen Raum, zeitweise auch gesperrt. 

Neues Online-Meldeverfahren und Fundortkarte sowie Informationsblatt zum EPS

Wenn Sie einen Eichenprozessionsspinner-Befall auf einer öffentlichen Fläche der Stadt Rheine bemerken und vermuten, dass der Befall noch nicht bekannt ist, können Sie diesen über ein neu eingerichtetes Online-Meldeverfahren der zuständigen Stelle melden. Eine Meldepflicht besteht aber grundsätzlich nicht.

Bitte verwenden Sie für EPS-Meldungen das Online-Formular auf der Internetseite der Stadt Rheine, die zentrale Telefonnummer der Technischen Betriebe Rheine AöR (Tel. 05971-9548 716) oder senden eine E-Mail an den Mitarbeiter der TBR: klaus-dieter.twesten@tbrheine.de. So ist sichergestellt, dass Ihre Meldung ohne Umwege an der richtigen Stelle ankommt und bearbeitet werden kann.

Auf der Internetseite der Stadt Rheine ist auch eine digitale Karte zu finden, in der alle bereits gemeldeten bzw. bekannten Befallsorte im Stadtgebiet markiert sind. Das neue Online-Meldeverfahren und die Übersichtskarte wurden vom Kreis Steinfurt entwickelt und den kreisangehörigen Kommunen zur Verfügung  gestellt. 

Nähere Informationen und Tipps zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner, können Sie dem Informationsblatt Eichenprozessionsspinner  entnehmen. Neben allgemeinen Hinweisen zu Lebensweise und Verbreitung des Eichenprozessionsspinners sind darin auch Hinweise zu möglichen Gesundheitsgefahren, Schutzmaßnahmen und weitere Informationsquellen aufgeführt.

Die Stadt Rheine setzt für die fachgerechte und sichere Entfernung der Raupennester in öffentlichen Bereichen sowohl externe Fachbetriebe als auch ein dafür ausgestattetes Team der Technischen Betriebe der Stadt Rheine ein. Die Kontrolle der städtischen Baumbestände und die EPS- Bekämpfungsmaßnahmen werden vom Fachbereich Grün der TBR koordiniert. Die Maßnahmen werden nach Dringlichkeit und Verfügbarkeit von Fachbetrieben und eigenem Personal sukzessive erledigt. In der freien Landschaft und in Waldgebieten werden Beseitigungsmaßnahmen in der Regel nicht durchgeführt.

Da die entsprechend ausgerüsteten Fachbetriebe im Hauptbekämpfungszeitraum landesweit sehr stark nachgefragt sind, kann es teilweise zu mehrwöchigen Wartezeiten und längerfristigen Sperrungen von zum Beispiel Spielplätzen oder anderen besonders  gefährdeten öffentlichen Anlagen kommen.  Hierfür bittet die Stadt Rheine um Verständnis. 

Für die Entfernung von Raupen bzw. Raupennestern des Eichenprozessionsspinners auf privaten Grundstücken, ist grundsätzlich der jeweilige Eigentümer verantwortlich. Bekämpfungsmaßnahmen an privaten Bäumen, sind also ggf. vom Eigentümer auf eigene Kosten zu veranlassen. Seitens der Stadt Rheine und der Technischen Betriebe Rheine AöR  werden keine Bekämpfungsmaßnahmen an privaten Bäumen durchgeführt oder veranlasst.

 

Technische Betriebe Rheine AöR
Am Bauhof 2-16
48431 Rheine

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